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Alles, was die Harmonie fördert, ist Medizin.
Alles, was die Harmonie stört, ist Gift.


Ayurveda bedeutet "Wissen vom Leben" und basiert auf dem 4000 Jahre alten Gesundheitssystem der äußerst differenzierten vedischen Heilkunst. Aus ihr entwickelten sich die Medizinsysteme der Chinesen, Tibeter, Griechen und Araber. Ayurveda teilt sich, vereinfacht ausgedrückt, in die beiden Bereiche Prävention und Therapie.

Die vedische Philosophie geht davon aus, dass Körper und Geist unvorstellbar fein und exakt miteinander interagieren. Ayurveda beschäftigt sich daher mit jenen subtilen Lebensenergien unseres physischen, emotionalen und sozialen Umfelds: Alles, was uns umgibt und nährt - Wetter, Nahrungsmittel, Gedanken, Gefühle, Sinneseindrücke, Tages- und Jahreszeiten - beeinflusst und verändert unser inneres Gleichgewicht und unsere Bioenergien. Eine bewusste, harmonische und somit präventive Lebensweise ist deshalb ebeonso wichtig wie das Heilen von Krankheiten.

Die ayurvedische Gesundheitslehre lehnt die westliche Schulmedizin keineswegs ab, sondern versucht eine Synthese aus beiden Ansätzen zu finden (z. B. in der Chirurgie). Dennoch schließt die westliche Medizin leider oft die subtilen, energetischen und spirituellen Aspekte der menschlichen Natur und des Universums fast völlig aus. Die Anerkennung dieser Realität ist aber notwendig, um die wirkliche Ursache von körperlichen und psychischen Krankheiten zu erkennen und zu heilen.

Eine Brücke zwischen der westlichen und östlichen Welt der Heilmethoden schlägt erstaunlicherweise gerade die Quantenphysik. In einigen Jahrzehnten oder Jahrhunderten wird das Wahrnehmen der energetischen (nicht esoterischen!) Wirklichkeiten auch die westliche Welt erreicht haben.

Diese Erkenntnis wird einher gehen mit derjenigen, dass unsere scheinbar moderne Kultur uns in der Wahrnehmung der tatsächlichen Beschaffenheit unseres Universums einengt.